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11. Dezember 2018

Spring Break – was ist das?

An den meisten amerikanischen Colleges und Universitäten dauern die Semesterferien von Februar bis April. Dann heißt es für Millionen von Studenten: Pause vom Unistress und den Prüfungen. Und was gäbe es besseres, um die neu gewonnene Freiheit zu feiern als Partys in warmen Gefilden? Kein Wunder also, dass Florida, der „Sunshine State“, für diesen Zweck so beliebt ist. Hier nahmen die Spring Break-Feiern ihren Anfang, und zwar bereits in den 1930er Jahren. Besonders Coming of Age-Filme wie „Where the Boys are“ zelebrierten die wilden Partys unter tropischer Sonne. Plötzlich strömten Hunderttausende von Studenten zu den Frühlingsferien nach Florida, um ausgelassen zu feiern – eine Tradition, die bis heute lebendig gehalten wird.

Die Massen an Teenagern, exzessiver Alkoholkonsum und die freizügige Atmosphäre gefielen natürlich nicht allen Einwohnern Floridas. Mit der Zeit wurden Verordnungen erlassen, um die feierwütigen Studenten im Zaum zu halten. Außerdem gilt in den USA ein Alkoholverbot für unter 21-Jährige, weshalb viele Studenten heute zum Spring Break an weiter entfernte Orte wie Cancun in Mexiko oder auf die Bahamas reisen. Trotzdem ist und bleibt Spring Break in Florida eine feste Institution, die zahlreiche Besucher anlockt. Wer sich nicht weit von seinem Ferienhaus in Cape Coral entfernen will, muss nur auf einen Sprung in Fort Myers vorbeischauen, um bei angesagten Partys dabei zu sein. Die echte Spring Break-Atmosphäre erlebt man aber am besten an den folgenden Hotspots:

Die besten Orte für Spring Break-Partys in Florida

Fort Lauderdale

Spring Break-Partys gibt es mittlerweile auf der ganzen Welt, doch in Fort Lauderdale nahm das Treiben seinen Anfang. Und zwar bereits in den 1930er Jahren, als die Schwimm-Mannschaft der Colgate University in der Stadt ihre Semesterferien verbrachte. Zwar sind die Zeiten, als bis zu 350.000 Studenten zum Feiern nach Fort Lauderdale kamen, heute vorbei. Trotzdem verwandelt sich die Stadt jedes Jahr im März in eine wahre Party-Hochburg. Besonders am Strand von Las Olas ist die Hölle los – und das trotz des offiziellen Alkoholverbots. Wer sich am Exzess nicht stört und eine absolut verrückte Strandparty erleben will, für den ist Spring Break in Fort Lauderdale genau das Richtige. Überall am Strand werden Lautsprecher aufgebaut und am Boulevard stellen die betuchten Partygäste ihre extravaganten Autos zur Schau. Am Abend geht die Party weiter in den Bars und Clubs der Downtown. Interessant für alle, die ein Komplettpaket buchen möchten: Anbieter wie JusCollege verkaufen Pauschalreisen zum Spring Break nach Fort Lauderdale – inklusive freiem Eintritt in eine angesagte Diskothek und eine Fahrt mit dem Partyboot.

Daytona Beach

Daytona Beach war aufgrund der liberalen Stimmung einst eine beliebte Alternative zu Fort Lauderdale. Mittlerweile herrschen hier die gleichen strengen Alkoholgesetze. Trotzdem erfreut sich Daytona Beach immer noch großer Beliebtheit bei Spring Breakern, vor allem wegen der angenehmen Temperaturen im März. Auch sind die Preise inzwischen deutlich niedriger als an Orten wie Miami, Panama City oder Cancun – den neuen Party-Hochburgen. Daneben bietet der lange weiße Sandstrand die perfekte Kulisse für feucht-fröhliche Partys. Tagsüber vergnügen sich die Urlauber beim Baden und Surfen, bevor es zu den Clubs und Bars ganz in der Nähe der Strandhotels geht. Dort gibt es keine Sperrstunde – angesagte Clubs wie Razzles, Bank & Blues und der Ocean Deck Club pumpen die neusten Hits bis in die Morgenstunden. Daytona Beach ist bei weitem nicht mehr der beliebteste Spring Break-Ort. Doch viele Gäste begrüßten diese Entwicklung, denn das bedeutet auch weniger Exzesse und Konflikte mit den Anwohnern, bessere Sicherheit und ein entspannteres Urlaubsvergnügen. Motorsportfreunde wird außerdem freuen, dass zeitgleich zum Spring Break das Daytona 500, ein berühmtes NASCAR-Rennen, stattfindet. Motorradfahrer strömen im März zur Bike Week nach Daytona Beach.

Miami

Auch die berühmteste Metropole Floridas besitzt ihre eigenen Spring Break Parties – besonders die Strände von South Beach verwandeln sich dann in eine Partymeile mit lauter Musik, Trinkspielen und besonders freizügigem Dresscode. Millionen Besucher versetzen die Stadt jeden Frühling in den Ausnahmezustand, und das Verbot, in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken, wird mit Schnaps gefüllten Wasserpistolen kreativ umgangen. Wer genug vom Strand hat, tanzt auf einer der vielen Pool Parties zu den Klängen internationaler DJs. Nachts geht die Feier in den angesagten Clubs der Stadt weiter. Zeitgleich zum Spring Break findet die Miami Music Week statt – DAS Event für Freunde der elektronischen Musik. Aber natürlich wird in den Clubs auch Hip Hop, RnB, Reggae und vieles mehr gespielt. Wer besonders stilvoll zur Disko kommen möchte, bucht eine Pauschalreise inklusive Abholung mit der Limousine. Überhaupt ist Miami perfekt für alle, die beim Spring Break inmitten der High Society Floridas feiern möchten. Natürlich ist das Vergnügen nicht ganz billig, dafür lockt Miami Gäste auch im März mit sonnigen Temperaturen von durchschnittlich 26° Celsius.

Panama City

Diese Stadt im Norden Floridas hat keine so lange Tradition als Party-Ort wie Daytona Beach und Fort Lauderdale. Erst in den 90er Jahren kamen die Studenten aufgrund der laxeren Alkohol- und Drogengesetze hierher. Die Zeit hemmungsloser Exzesse scheint auch in Panama City vorbei zu sein, zumindest verzeichnet die Stadt seit Jahren immer weniger Spring Break-Gäste. Wie überall sonst ist der Alkoholkonsum am Strand verboten und die Clubs müssen um 02:00 Uhr nachts schließen. Das kann jedoch eine Chance sein für diejenigen, die zwar feiern, es aber nicht bis auf die Spitze treiben wollen – ein älteres Publikum eben. Tagsüber laden die weißen Puderzucker-Strände zum Entspannen ein, und wer nach einer durchzechten Nacht immer noch fit ist, kann sich beim Gokart Fahren und Minigolfen vergnügen. Nach Einbruch der Dunkelheit lockt La Vela, der größte Nachtclub der USA, Besucher an. Kostüm- und Schaumparties lassen keine Langeweile ankommen, und wer Glück hat, schafft es sogar ins Fernsehen. Der Sender MTV produziert in Panama City nämlich die Reality-Show „Floribama Shore“.

 

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